Autonomes / Aktives JUZ  Bahndamm - Wermelskirchen
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 Die Bands aus dem AJZ stellen sich vor :


 
Nada
Genre: Fun Punk (Rock)
Die Idee eine Band zu gründen und sie „NADA“ zu nennen entstand schon vor einigen Jahren. Vor zwei Jahren aber nahm sie ernste Formen an, als sich mir die Möglichkeit bot im AJZ Bahndamm Wermelskirchen eine Proberaumhälfte anzumieten.

Ich selber besaß eine 100 Watt-Gesangsanlage, einen Marshall-Verstärker+ E-Gitarre, Mikros und jede Menge Songmaterial. O.K. der Anfang war gemacht, fehlten nur noch Musiker! Ich saß mit meinem Kollegen Max im Biergarten des AJZ und wir grübelten darüber wer als Musiker in Frage kommen würde.

Uns fiel Peppi ein, ein Typ mit Rastas, der sich seit einiger Zeit im Bahndamm aktiv engagiert. Wir kannten ihn nicht wirklich, wussten nur, dass er ein Schlagzeug und einen VW-Bus besaß. Ich fragte ihn ob er mit mir Musik machen wolle, doch er war verunsichert und wollte nicht so wirklich.

Er erbat sich Bedenkzeit! Ich nervte ihn die folgenden Tage wenn ich ihn sah solange, bis er nachgab und sein Schlagzeug in den Proberaum brachte. Bei unseren ersten Jam-sessions war dann auch Gerd anwesend, ein Freund von Peppi und sehr guter Gittarist.

Er fand Gefallen an unseren Versuchen und ich fragte ihn ob er einsteigen wolle. Er sagte, dass er sehr gerne Musik macht und uns gerne auf die Beine helfen würde, aber er sei nicht der Typ, der gern im Rampenlicht steht.

Jetzt waren wir zu dritt, als wir wieder mal am jamen waren ging die Proberaumtür auf und da stand Funk, ein Riese mit Bratpfannen-Händen und ein super Kerl wie sich später rausstellte. Wie der Zufall es wollte spielte dieser Kerl Bass und das verdammt gut. Ich fragte ihn ob er dabei sein wolle und er war der Erste der direkt JA sagte.

Jetzt waren wir Vier und die ersten 10 Stücke schnell drauf. Ich fragte Max, da er damals wie heute einige Konzerte im Bahndamm machte, nach einem Gig. Wir legten den Termin so, dass wir noch genug Zeit zum üben hatten. Max bot mir direkt an als Vorband von „Attila the Stokbroker“ zu spielen.

Wir waren HAPPY!!! Aber unser erstes Konzert sollte nicht im Bahndamm stattfinden, denn spontan fragte mich Andy „der checka Romano“ ob wir nicht in der Asta Ebene in Wuppertal spielen wollen. Wir sagten zu und erlebten einen der lustigsten Abende überhaupt. Unser Gig war nichts dolles, halt der Erste.

Dann rückte der Bahndamm Gig näher, unser erstes Heimspiel und dann noch mit Attila. Aber wir rockten. Danach verließ uns Gerd, weil er der Ansicht war wir wären jetzt soweit. Danke noch mal für ALLES. Einen Satz den Gerd sagte und den ich nie vergessen werde: “Warum soll ich euch einen Fisch geben, wenn ich euch das Angeln beibringen kann“. Dann waren wir wieder drei.

Kein Konzert in Aussicht und Funk hat nicht wirklich Bock Punk zu machen. Na ja Resultat: Funk ist auch gegangen, in Liebe. Dann waren wir nur noch Zwei. Und plötzlich hatten wir zwei Konzerte. Ich wusste nicht mehr weiter und dann fragte ich meinen kleinen Bruder ob ich ihm nicht was beibringen solle, in der Hoffnung, dass das für länger hält.

Er bejahte und gab Gas! Jetzt waren wir wieder zu dritt und spielten zwei, drei kleinere Gigs. Dann im September des Jahres 2003 stieß Raffa zu uns, ein neuer Gittarist und Freund und seitdem geht es aufwärts. Super Heimspiel im AJZ und beim Schüler Rockfestival in Wuppertal.
Anfang 2004 starten wir mit der Besetzung: Peppi(Torwart), Raffa(linkes Mittelfeld), Tweety(rechtes Mittelfeld)und Dave(zentraler Stürmer).
Mit dieser Besetzung spielten wir auch im August 2004 unseren ersten Tonträger „Zu Kalt“ ein. Für unsere Studioaufnahmen konnten wir noch in letzter Sekunde das Grunewalder Urgestein Flüres(Tröte) gewinnen. Wenn er dann auch mal Zeit hat, werden wir Live des öfteren von ihm unterstützt.
Nach den Aufnahmen gönnte sich Tweety eine kurze künstlerische Pause. Zu diesem Zeitpunkt stieß Hoshi zu uns. Eigentlich heißt er Johannes Christian, aber wer will schon einen Bandkollegen mit einem so langen und gewöhnungsbedürftigen Namen.
O.K., musikalisch alles wieder im Lot und obwohl Hoshi Gittarist ist, machte er einen sehr guten Job am Bass.

Das einzige Problem, was mich jetzt noch belastete, waren zwischenmenschliche Probleme mit Raffa, die schon seit Wochen andauerten. Wir setzten uns zusammen und beschlossen, dass es besser ist, wenn er geht.
Jetzt war die Gitarre frei für Hoshi, der uns einen Riesenschritt nach vorne brachte und nachdem wir Tweetylein reaktivierten, machten wir in dieser Besetzung mehr als 50 Konzerte.
Um uns gegenseitig die NADA-Treue zu schwören, haben wir uns alle unseren Totemkopf auf die Wade tätowieren lassen und sind seitdem verheiratet.
Zu erwähnen bleibt noch, dass wir im Oktober 2005 unseren ersten Plattenvertrag unterschrieben haben und uns in Zukunft noch mehr auf den Brettern, die die Welt bedeuten, rumtreiben werden als bisher.
Wir sehen uns Daumen Hoch









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AJZ Bahndamm ~ 1998 --> 2007
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